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Printtitel Erlebnisraum Kieler Förde
Maritime Geschichte

Flandernbunker

Audiodatei:

Beschreibung

1943 wurde der Flandernbunker von der Kriegsmarine errichtet, um die deutschen Truppen zu schützen: Die über zweieinhalb Meter dicken Wände boten bis zu 750 Soldaten Platz. Als Notfall-Kommandozentrale war der graue Betonklotz ebenfalls vorgesehen – eine Nachrichteneinheit der Marine war auf der 550 Quadratmeter großen Grundfläche neben Teilen der Flugmeldeabteilung West untergebracht. Während anfangs nur Marinesoldaten Zutritt zum Bunker hatten, bot er zum Kriegsende auch ihren Angehörigen und den Kieler Bürgerinnen und Bürgern Schutz.
Abgerissen wurde der begehbare graue Betonklotz auch nach Kriegsende nicht: Er soll als ein Ort der Bildung erhalten werden, eine Erinnerung für Kriegswahnsinn und Niederlage im Zweiten Weltkrieg sein. Seit 2004 steht der Flandernbunker unter Denkmalschutz. Die vergangenen 60 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen, deswegen hat der Verein „Mahnmal Kilian“ gemeinsam mit Denkmalschützern begonnen, den Bunker zu sanieren. Bei Führungen können sich Interessierte das Zeitzeugnis heute ansehen.

Adresse:

Hindenburgufer, 24106 Kiel Wik

Kontakt:

Mahnmal Kilian – Telefon (0431) 26-06-309

E-Mail: info@kriegszeugen.de

Verkehrsanbindung:

  • Fördeschifffahrt: F1; Anlegestelle: Bellevue
  • Bus: Haltestelle: Mercatorstraße, Schulredder; Linien: 33, 32, 11
  • Auto: Parkplätze in der Umgebung

Routenplaner öffentlicher Nahverkehr auf nah.sh

GPS-Daten:

54° 21' 16" N, 10° 8' 19" O

Barrierefreiheit:

eingeschränkt

Öffnungszeiten:

Führungen zur deutschen und Kieler Kriegsgeschichte mit Zeitzeugen finden jeden ersten Sonntag im Monat (außer im Januar) jeweils um 11.30 Uhr statt. Nach Absprache sind Sondertermine möglich.

Weiterführende Informationen/Angebote:

Führungen zu festen Terminen oder nach Absprache.

Erlebnisbereich:

Maritime Geschichte, Zielortnummer 7
Flandernbunker © neuekoordinaten

Ziele

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